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Ergotherapie bei Erwachsenen

Informationen für Betroffene

Im Mittelpunkt der Ergotherapie steht immer die Handlungsfähigkeit des Menschen in seinem Alltag.
Was möchten Sie selbständig schaffen, welche Tätigkeiten sind für Sie wichtig?

Ziele der Therapie sind:

  • vorhandene Fähigkeiten zu fördern, zu erhalten und optimal zu nutzen
  • verlorene Fähigkeiten wieder zu erlangen
  • Kompensationsmöglichkeiten zu erarbeiten
  • größtmögliche Selbstständigkeit und individuelle Lebensqualität im Alltag ermöglichen

In der ersten Therapieeinheit ist Platz für ein ausführliches Gespräch, in der Befunderhebung werden auch manchmal Tests eingesetzt. Gemeinsam formulieren wir Ziele und Schwerpunkte Ihrer Therapie und vereinbaren die Therapiefrequenz (z.B. 1x/Woche). Das Therapieziel und die Inhalte der Behandlung können sehr unterschiedlich sein, abhängig vom jeweiligen Zuweisungsgrund (Krankheitsbild, Einschränkung) sowie von Ihrer individuellen Situation, Ihren Prioritäten und Bedürfnissen.

Meist bekommen Sie auch Übungen oder kleine „Aufträge“, die Sie zwischen den Therapieeinheiten in Ihrem Alltag umsetzen können. Beispiele aus der Praxis:

  • Nach einem Schlaganfall kann eine Körperseite nicht mehr wie früher bewegt und eingesetzt werden -  Sie lernen, wie Sie sich trotz dieser Einschränkung wieder selbständig waschen und anziehen können.
  • Im Alter oder durch eine neurologische Erkrankung kann sich das Gedächtnis verändern – in der Therapie  trainieren Sie Ihr Gedächtnis und erarbeiten Strategien für den eigenen Alltag.
  • Hartnäckige Verspannungen und eine beginnende Arthrose bereiten Probleme – ungünstige Haltungs- und Bewegungsmuster werden „aufgespürt“ und verändert
  • Bei Gangunsicherheit erfahren Sie, wie man Stürze verhindern kann und lernen Hilfsmittel kennen, die Ihren Alltag sicherer machen.