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Aktuelles

... das werden wir immer wieder gefragt!

Eins gleich vorweg: "sensorische Integration" ist ein neurologischer Prozess, der es uns ermöglicht, Empfindungen aus dem eigenen Körper und der Umwelt so zu organisieren, dass wir unseren Körper zielgerichtet benutzen können, und der in unseren Köpfen ununterbrochen abläuft - in jedem einzelnen! Irgendwie "machen" wir daher alle, andauernd "sensorische Integration".

Allerdings gibt es auch ein Therapiekonzept, dass sich das Wissen um diese Prozesse zunutze macht, um Menschen mit Störungen der Wahrnehmungsverarbeitung zu helfen. Dieses Therapiekonzept nennt sich "Ayres Sensorische Integration®". Alle Ergotherapeutinnen, die in unserer Praxis mit Kindern arbeiten, haben diesbezüglich eine fundierte Ausbildung und setzen das Wissen in der Befundung und Therapie der Kinder ein.

Es ist uns aber sehr wichtig, jedem Kind die Therapie zukommen zu lassen, die es am besten dabei unterstützt, möglichst selbstständig, zuversichtlich und ja - glücklich - sein Leben zu meistern. Und wir versuchen, dafür aus unserem therapeutischen Rucksack immer die Strategien auszupacken, die für das individuelle Kind und seine Familie am sinnvollsten und zielführendsten erscheinen.

Um also zur Frage zurückzukommen: ja, machen wir - aber nicht nur das!

 

 

... oder vielleicht doch?

Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten! Denn DIE "richtige Stifthaltung" gibt es eigentlich nicht. Wichtig ist in der erster Linie, dass die Stifthaltung funktionell ist. Das bedeutet: das Kind kann leserlich und in einem seinem Alter angemessenen Tempo schreiben (also so, dass es mit seinen Arbeiten in der vorgegebenen Zeit fertig wird) - und zwar ohne ständig über Schmerzen in der Hand zu klagen. Das schaffen viele Kinder wunderbar, auch wenn sie den Stift nicht im Dreipunktgriff halten. Aber manche Stifthaltungen sind eben nicht funktionell - und dann ist es sinnvoll, sich Hilfe zu holen.

Außerdem spielen noch eine Reihe anderer Faktoren wie die Sitzposition, die Beleuchtung, die Positionierung des Heftes und die Organisation und Ordnung auf dem Blatt eine Rolle dabei, ob das Kind gut Schreiben lernen kann.

Im Zweifelsfall unterstützen und beraten wir Sie und ihr Kind gerne!

 

 

... wofür braucht mein Kind denn sowas?

Als Ergotherapeutinnen mit einer besonderen Leidenschaft für Ayres Sensorische Integration® gehört es für uns schon lange zum Alltag, Kinder und deren Eltern bezüglich einer "sensorischen Diät" für ihren Alltag zu beraten. Immer wieder kommt es dabei auch vor, dass wir "Fummelzeug" für die Hände empfehlen, mit dem das Kind während des Unterrichts oder auch in der Freizeit seine Hände "beschäftigen" kann. In unserem Repertoire gibt es unter anderem Stressbälle, Gummitiere und Therabänder. Diese Materialien helfen den Kindern häufig sehr effektiv, Wartezeiten zu überbrücken oder bei der Sache zu bleiben, wenn die einzige ;-) Anforderung ist, aufmerksam zuzuhören.

Die Fidget-Spinner sind gerade der letzte Schrei, und für manche Kinder sicher hilfreich. Einfach ausprobieren - Alternativen gibt es genug!

 

 

ESIC 2017 - wir sind dabei!

Im Hintergrund beteiligen wir uns schon seit über einem Jahr an der Planung und Vorbereitungen dieses Ereignisses. Vom 1. bis 3. Juni findet der fünfte Europäische Kongress zur Sensorischen Integration nun in Wien statt. Wir freuen uns auf spannende Vorträge, neue Erkenntnisse und den Austausch mit Ergotherapeut_innen aus aller Welt. 

Mehr Infos und das wissenschaftliche Programm findet Ihr unter www.esic2017.eu!

 

 

Radfahrzeit!

Manche Kinder setzen sich auf's Rad und radeln einfach los. Wir haben für die Eltern derjenigen, die ein bisschen unsicherer sind, ein paar Tipps zusammengestellt:

- Vor dem Fahrrad kommt das Laufrad - wer damit schon stabil fahren kann (inklusive Füße vom Boden abheben), der lernt das Radfahren erfahrungsgemäß sehr schnell. Sollte ihr Kind auf dem Laufrad noch nicht sicher sein, dann bleiben sie noch eine Weile dabei. Wenn es für's Laufrad einfach schon zu groß wird, können Sie auch für den Anfang die Pedalen vom Rad abschrauben (anstatt Stützräder zu montieren).

- Vorbereitung ist alles - achten Sie darauf, dass die Reifen vom Kinderrad gut aufgepumpt sind, die Höhe des Sattels passt, die Bremsen fest greifen und der Helm richtig sitzt. Und suchen Sie für die ersten Fahrversuche einen ruhigen, großen Platz aus. So lernt es sich gleich leichter.

- Sollte Ihr Kind unsicher sein, wie es losfahren soll, helfen Sie ihm, indem Sie die Aktivität in ihre Einzelschritte zerlegen: aufsteigen, Pedale in Position bringen, Hände an die Lenkstange, Blick nach vorne - dann vielleicht noch ein kleiner Startschubser - und los geht's.

Wir wünschen viel Spaß und Erfolg!

 

 

Paraffinbad für die Hände!

Ein Paraffinbad hilft v.a. bei Schmerzen und Steifheit der Gelenke, bei Arthrosen und bei Muskelverspannungen. Es fördert die Durchblutung, verbessert die Beweglichkeit und entspannt.

Die Hände werden dabei wiederholt in flüssiges Paraffin, das auf 40 – 45°C erwärmt wurde, eingetaucht und anschließend in Handtücher eingepackt – dadurch wird die Wärme intensiviert. Nach einer Einwirkzeit von 15 – 20 Minuten wird das Paraffin wieder entfernt. Die Hände fühlen sich weich, warm und gut durchblutet an. Idealerweise wird an die Paraffinbehandlung eine Handtherapie (Mobilisieren der Hand- und Fingergelenke durch die Therapeutin und aktive Bewegungsübungen) angeschlossen.

Neugierig geworden? Mehr Infos und die Möglichkeit zur Terminvereinbarung gibt's bei Marianne Ortmann unter 0680/218 23 22 bzw. mor@ergopraxisaspern.at!