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...man muss sie nur ergreifen!

Manchmal ist es aber nicht so einfach, entsprechende Ideen zu haben.

Auf der Website www.kinder-4.ch, welche von der Bildungsdirektion des Kantons Zürich in der Schweiz betrieben wird, findet man dazu Anregungen - unter anderem in Form von über 65 Kurzfilmen über frühkindliches Lernen im Alltag, die in mehreren Sprachen angeboten werden. Wir finden die Idee und Umsetzung dieser Website ganz großartig und wollen unsere Begeisterung gerne mit Euch teilen.

Viel Spaß beim Stöbern und Inspirieren lassen!

Schulanfang: die Zeit der neuen Handlungsrollen!

Wenn ein Kind in den Kindergarten, in die erste oder in eine neue Klasse kommt, dann ist das eine Übergangszeit voller Herausforderungen - in der Regel für alle Beteiligten..

In der Ergotherapie sprechen wir in diesem Zusammenhang von "Betätigungsübergängen". Denn das Kind muss sich in seiner neuen Rolle, seinem neuen Umfeld, mit seinen neuen Aufgaben und seinem veränderten Alltag erst (wieder) zurechtfinden. Dabei können Routinen und Rituale hilfreich sein, denn sie vermitteln Struktur und Voraussehbarkeit. Außerdem sollten bekannte und geliebte Tätigkeiten wie Kuscheln, gemeinsames Essen und Zeit zum Spielen nicht zu kurz kommen...

Wir wünschen Euch allen viel Erfolg dabei, eine neue "Betätigungsbalance" zu finden!

Wir freuen uns über unsere neue Kollegin!

Luise ist keine völlige Unbekannte in unserer Praxis.

Vor über einem Jahr haben wir sie als tolle Praktikantin bei uns willkommen heißen und kennenlernen dürfen. Ihre Motivation, ihre rasche Auffassungsgabe und Umsetzungsfähigkeit sowie ihr Händchen für den Umgang mit Kindern hat uns damals schon beeindruckt. Nach Ende des Praktikums und Abschluss ihres Studiums hat sie zunächst noch in einer anderen Kinderpraxis Erfahrung sammeln können - unsere Praxis war zu diesem Zeitpunkt schon voll besetzt. Nachdem Ulli und Katrin nun babybedingt auf unbestimmte Zeit ausfallen, ergänzt sie ab sofort unser Team.

Wir heißen Luise herzlich willkommen und freuen uns schon darauf, dass auch Ihr sie kennenlernt!

Bei uns gibt es Nachwuchs!

Sowohl Katrin als auch Ulli bekommen im Laufe des Jahres ein Baby.

Wir freuen uns wirklich sehr für die beiden! Für unseren Praxisalltag ergeben sich daraus ein paar Veränderungen: Katrin wird sich im Mai in den Mutterschutz verabschieden, Ulli bleibt – wenn alles nach Plan läuft – noch bis Ende Juni bei uns. Wir kümmern uns bereits um kompetenten Ersatz für die beiden Bald-Mamis, damit alle Kinder und deren Familien weiterhin gut betreut werden können.

Wir wünschen vorerst alles Gute, sind gespannt und freuen uns schon sehr darauf, die kleinen Menschen zu gegebener Zeit kennenzulernen!

Unsere Warteliste wird immer länger, und mit diesem Problem stehen wir nicht alleine da!

Man könnte es einfach als gutes Zeichen deuten, wenn sich viele Eltern bei uns melden, um Ergotherapie für ihr Kind in Anspruch zu nehmen. Natürlich freuen wir uns darüber, dass uns dieses Vertrauen entgegengebracht wird.

Allerdings setzt uns eine volle Warteliste auch unter Druck, denn wir wissen, dass hinter jedem Namen auf der Liste ein Kind bzw. eine Familie steht, die mehr oder weniger dringenden Unterstützungsbedarf hat. Wir wissen auch, dass es in anderen Praxen ganz ähnlich aussieht. Die Wartezeiten auf einen Kassenplatz – zum Beispiel in einem Ambulatorium – sind meist noch deutlich länger. Was wir wiederum als klares Zeichen dafür wahrnehmen, dass das Angebot an Ergotherapieplätzen der Nachfrage nicht entspricht. Dieses Problem können wir kurzfristig nicht beheben, sondern nur immer wieder darauf hinweisen. Wir glauben aber, dass das Problembewusstsein wichtig ist, damit längerfristig Lösungen erarbeitet werden können.

In der Zwischenzeit tun wir unser Bestes, um die Wartezeiten möglichst kurz zu halten. Aber auch unsere Tage haben nur eine begrenzte Anzahl an Stunden. Und daher: vielen Dank für Ihr Verständnis!

Wir tauschen uns gerne aus!

Wir können es gar nicht oft genug sagen: die Schule bzw. der Kindergarten sind ein wesentlicher Handlungsort für die uns anvertrauten Kinder, weil sie dort einen großen Teil ihres Alltags verbringen.

Die konstruktive Zusammenarbeit mit den Pädagoginnen und Pädagogen ist uns deshalb sehr wichtig. Wir kommen bei Bedarf auch gerne zu Besuch, um für Schwierigkeiten vor Ort maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln.

Allerdings gilt: wir kommen auch gerne vorbei, wenn wir (noch) kein Kind aus der jeweiligen Einrichtung kennen. Denn wir finden es spannend, gemeinsam nachzudenken und unser Wissen zu teilen. Und wir lieben es, förderliche Lernumfelder für Kinder zu gestalten – die Bedürfnisse einer Gruppe sind ja mindestens genauso vielseitig wie die Kinder selbst.

Falls es also Interesse gibt – bitte melden! Wir freuen uns darüber!

Dir ist fad? Das ist ja wunderbar!

Die Ergotherapeutin Deanna Macioce geht in ihrem Beitrag mit der Titel „Where has all the playing gone?“ der Frage nach, welche Bedeutung „Spielen“ für die kindliche Entwicklung hat.

Auch uns fällt in der Praxis auf, dass schon Kindergartenkinder einen vollen Terminkalender haben, und das freie, kreative, lustvolle Spielen manchmal auf der Strecke bleibt. Dabei lernen Kinder gerade im selbst initiierten und selbst gesteuerten Spiel so vieles, was für ihre weitere Entwicklung grundlegend ist. Damit es überhaupt dazu kommen kann, ist es wirklich wichtig, dass den Kindern einmal „fad“ sein darf, damit ihre eigenen Einfälle und Ideen überhaupt zum Tragen kommen können.

Wer sich etwas mehr damit auseinandersetzen möchte, findet den Text von Deanna Macioce unter https://www.southpaw.com/where-has-all-the-playing-gone.

Macht ihr eigentlich „sensorische Integration“? Das werden wir immer wieder gefragt!

Eins gleich vorweg: „sensorische Integration“ ist ein neurologischer Prozess, der es uns ermöglicht, Empfindungen aus dem eigenen Körper und der Umwelt so zu organisieren, dass wir unseren Körper zielgerichtet benutzen können, und der in unseren Köpfen ununterbrochen abläuft – in jedem einzelnen! Irgendwie „machen“ wir daher alle, andauernd „sensorische Integration“.

Allerdings gibt es auch ein Therapiekonzept, dass sich das Wissen um diese Prozesse zunutze macht, um Menschen mit Störungen der Wahrnehmungsverarbeitung zu helfen. Dieses Therapiekonzept nennt sich „Ayres Sensorische Integration®“. Alle Ergotherapeutinnen, die in unserer Praxis mit Kindern arbeiten, haben diesbezüglich eine fundierte Ausbildung und setzen das Wissen in der Befundung und Therapie der Kinder ein.

Es ist uns aber sehr wichtig, jedem Kind die Therapie zukommen zu lassen, die es am besten dabei unterstützt, möglichst selbstständig, zuversichtlich und ja – glücklich – sein Leben zu meistern. Und wir versuchen, dafür aus unserem therapeutischen Rucksack immer die Strategien auszupacken, die für das individuelle Kind und seine Familie am sinnvollsten und zielführendsten erscheinen.

Um also zur Frage zurückzukommen: ja, machen wir – aber nicht nur das!

Mein Kind hält den Stift nicht richtig ... oder vielleicht doch?

Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten!

Denn DIE „richtige Stifthaltung“ gibt es eigentlich nicht. Wichtig ist in der erster Linie, dass die Stifthaltung funktionell ist. Das bedeutet: das Kind kann leserlich und in einem seinem Alter angemessenen Tempo schreiben (also so, dass es mit seinen Arbeiten in der vorgegebenen Zeit fertig wird) – und zwar ohne ständig über Schmerzen in der Hand zu klagen. Das schaffen viele Kinder wunderbar, auch wenn sie den Stift nicht im Dreipunktgriff halten. Aber manche Stifthaltungen sind eben nicht funktionell – und dann ist es sinnvoll, sich Hilfe zu holen.

Außerdem spielen noch eine Reihe anderer Faktoren wie die Sitzposition, die Beleuchtung, die Positionierung des Heftes und die Organisation und Ordnung auf dem Blatt eine Rolle dabei, ob das Kind gut Schreiben lernen kann.

Im Zweifelsfall unterstützen und beraten wir Sie und Ihr Kind gerne!

... wofür braucht mein Kind denn sowas?

Als Ergotherapeutinnen mit einer besonderen Leidenschaft für Ayres Sensorische Integration® gehört es für uns schon lange zum Alltag, Kinder und deren Eltern bezüglich einer „sensorischen Diät“ für ihren Alltag zu beraten.

Immer wieder kommt es dabei auch vor, dass wir „Fummelzeug“ für die Hände empfehlen, mit dem das Kind während des Unterrichts oder auch in der Freizeit seine Hände „beschäftigen“ kann. In unserem Repertoire gibt es unter anderem Stressbälle, Gummitiere und Therabänder. Diese Materialien helfen den Kindern häufig sehr effektiv, Wartezeiten zu überbrücken oder bei der Sache zu bleiben, wenn die einzige ;-) Anforderung ist, aufmerksam zuzuhören.

Die Fidget-Spinner sind gerade der letzte Schrei, und für manche Kinder sicher hilfreich. Einfach ausprobieren – Alternativen gibt es genug!

Radfahrzeit!

Manche Kinder setzen sich auf's Rad und radeln einfach los. Wir haben für die Eltern derjenigen, die ein bisschen unsicherer sind, ein paar Tipps zusammengestellt:

  • Vor dem Fahrrad kommt das Laufrad – wer damit schon stabil fahren kann (inklusive Füße vom Boden abheben), der lernt das Radfahren erfahrungsgemäß sehr schnell. Sollte Ihr Kind auf dem Laufrad noch nicht sicher sein, dann bleiben Sie noch eine Weile dabei. Wenn es für's Laufrad einfach schon zu groß wird, können Sie auch für den Anfang die Pedale vom Rad abschrauben (anstatt Stützräder zu montieren).
  • Vorbereitung ist alles – achten Sie darauf, dass die Reifen vom Kinderrad gut aufgepumpt sind, die Höhe des Sattels passt, die Bremsen fest greifen und der Helm richtig sitzt. Und suchen Sie für die ersten Fahrversuche einen ruhigen, großen Platz aus. So lernt es sich gleich leichter.
  • Sollte Ihr Kind unsicher sein, wie es losfahren soll, helfen Sie ihm, indem Sie die Aktivität in ihre Einzelschritte zerlegen: aufsteigen, Pedale in Position bringen, Hände an die Lenkstange, Blick nach vorne – dann vielleicht noch ein kleiner Startschubser – und los geht's.

Wir wünschen viel Spaß und Erfolg!

Paraffinbad für die Hände!

Ein Paraffinbad hilft v. a. bei Schmerzen und Steifheit der Gelenke, bei Arthrosen und bei Muskelverspannungen. Es fördert die Durchblutung, verbessert die Beweglichkeit und entspannt.

Die Hände werden dabei wiederholt in flüssiges Paraffin, das auf 40 – 45°C erwärmt wurde, eingetaucht und anschließend in Handtücher eingepackt – dadurch wird die Wärme intensiviert. Nach einer Einwirkzeit von 15 – 20 Minuten wird das Paraffin wieder entfernt. Die Hände fühlen sich weich, warm und gut durchblutet an. Idealerweise wird an die Paraffinbehandlung eine Handtherapie (Mobilisieren der Hand- und Fingergelenke durch die Therapeutin und aktive Bewegungsübungen) angeschlossen.

Neugierig geworden? Mehr Infos und die Möglichkeit zur Terminvereinbarung gibt's bei Marianne Ortmann unter 0680/218 23 22 bzw. morergopraxisaspernat!