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Los geht's am 09.10.2021 mit den Hofspielen!

Wir verwandeln unseren "Hof" mit altem und neuem Material in einen kreativen Spielplatz für Kinder und Jugendliche.

Freies Spiel ist eine wesentliche Betätigung um sich wohl und gesund zu fühlen. Unser dichter Alltag lässt dafür immer weniger Zeit. Einfaches Material lädt alle dazu ein, sich diese Zeit zu gönnen und ein paar Stunden in die Welt des Spiels einzutauchen. Für Fragen und Informationen zum Thema Spiel stehen Ergotherapeutinnen unserer Praxis zur Verfügung.

Kommt und spielt mit - von 10:00 bis 13:00 Uhr. Wir freuen uns auf Euch!

Bei uns gibt es Nachwuchs!

Sowohl Pamela als auch Ulli haben im August ein Baby bekommen.

Wir freuen uns wirklich sehr für die beiden und für deren Familien! Für unseren Praxisalltag ergeben sich daraus ein paar kleine Veränderungen, aber wir haben die entstandenen Lücken mit kompetenten Kolleginnen aus unseren Reihen schließen können, so dass alle Kinder weiterhin gut betreut werden können.

Wir wünschen vorerst alles Gute, sind gespannt und freuen uns schon sehr darauf, die kleinen Menschen zu gegebener Zeit kennenzulernen!

Brauche ich einen negativen COVID-Test, um zur Ergotherapie zu kommen?

Die kurze Antwort lautet: Nein! Im aktuellen Dschungel der Verordnungen kann es schnell zu Missverständnissen kommen. Ab dem 8. Februar 2021 gilt für die Ergotherapie, und somit auch für unsere Praxis, bis auf weiteres:

Die Therapien finden wie vereinbart statt.

Ergotherapie gehört zu den sogenannten "Gesundheitsdienstleistungen" und NICHT zu "körpernahen Dienstleistungen". Für Gesundheitsberufe gibt es explizite, eigene Regeln - aktuell gilt auch für uns die "3G-Regel", wobei alle Therapeutinnen in der Praxis bereits geimpft sind und sich sicherheitshalber zusätzlich regelmäßig testen (lassen).

Als Klient*innen brauchen weder die Kinder noch ihre Bezugspersonen einen Test, um zur Ergotherapie zu kommen. Allerdings müssen alle Personen über 14 Jahren in der Praxis eine FFP2-Maske tragen. Kinder zwischen 6 und 14 Jahren brauchen zumindest einen MNS.

Vielen Dank an alle für die unkomplizierte Kooperation - bleibt gesund!

Unsere Warteliste wird immer länger...

Man könnte es einfach als gutes Zeichen deuten, wenn sich viele Eltern bei uns melden, um Ergotherapie für ihr Kind in Anspruch zu nehmen. Natürlich freuen wir uns darüber, dass uns dieses Vertrauen entgegengebracht wird.

Allerdings setzt uns eine volle Warteliste auch unter Druck, denn wir wissen, dass hinter jedem Namen auf der Liste ein Kind bzw. eine Familie steht, die mehr oder weniger dringenden Unterstützungsbedarf hat. Wir wissen auch, dass es in anderen Praxen ganz ähnlich aussieht, und die Situation hat sich seit Beginn der Pandemie sogar noch verschärft.
Die Wartezeiten auf einen Kassenplatz – zum Beispiel in einem Ambulatorium – sind meist noch deutlich länger. Was wir wiederum als klares Zeichen dafür wahrnehmen, dass das Angebot an Ergotherapieplätzen der Nachfrage nicht entspricht. Dieses Problem können wir nicht alleine beheben, sondern nur immer wieder darauf hinweisen. Wir glauben aber, dass das Problembewusstsein wichtig ist, damit längerfristig Lösungen erarbeitet werden können.

Für die Suche nach einem Ergotherapieplatz in Ihrer Nähe können Sie die Website des Gesundheitsberuferegisters nutzen - dort sind alle in Österreich berufsberechtigten Ergotherapeut*innen zu finden: https://gbr-public.ehealth.gv.at/ Unter "erweiterte Suche" kann man z. B. den Bezirk eingeben, oder dass man nach einer/einem Therapeut*in für ein Kind sucht usw.

In der Zwischenzeit tun wir unser Bestes, um die Wartezeiten möglichst kurz zu halten. Aber auch unsere Tage haben nur eine begrenzte Anzahl an Stunden. Und daher: vielen Dank für Ihr Verständnis!

Medienkonsum - gibt es da eine richtige Antwort?

Digitale Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Der Umgang damit stellt aber Eltern und Kinder vor viele neue Herausforderungen - gerade in Zeiten von Homeoffice und -schooling. Wir haben dazu ein paar Ideen zusammengesucht.

  • Die digitale Welt gemeinsam erkunden:Jüngere Kinder (unter 5 Jahre) sollten digitale Medien grundsätzlich immer unter Aufsicht bzw. gemeinsam mit einer erwachsenen Personen verwenden. Aber auch bei älteren Kindern ist es sinnvoll, gemeinsame Zeit für die Auseinandersetzung mit digitalen Angeboten einzuplanen. Nicht nur, um mit dem Kind wichtige Verhaltensregel hinsichtlich seiner Online-Sicherheit zu besprechen. Sondern auch, weil es gemeinsame Zeit ist.
  • Ein gutes Vorbild sein: Was die Großen vormachen, übernehmen die Kleinen unglaublich schnell. Wenn die Kinder also erleben, dass Handy, Laptop und Fernseher die Lieblingsgeräte ihrer Eltern sind, werden sie sie selbst auch nutzen wollen. Hier gilt: gemeinsam Spaß haben ohne Bildschirm - dann ist er schnell nicht mehr so wichtig.
  • Passende Inhalte auswählen:Es gibt unzählige Medienangebote. Eine "richtige", altersentsprechende Auswahl zu treffen ist aber sehr wichtig, wenn das Kind beim Spielen am Tablet auch etwas lernen soll. Tipps dazu gibt es zum Beispiel Beispiel unter www.smarticular.net
  • Übermäßigen Medienkonsum vermeiden: Je weniger, desto besser - das gilt für alle Kinder. Kinder unter 3 Jahren sollten bestenfalls noch gar keine Ausflüge in die Bildschirmwelt machen. Für ältere Kinder werden folgende Zeiten empfohlen: 4-6 Jahre: 20-30 Minuten pro Tag, 7-10 Jahre: ca. 45 Minuten pro Tag, 11-13 Jahre: ca. 60 Minuten pro Tag. Sinnvoll ist auch die Vereinbarung von medienfreier Zeit für alle, beispielsweise beim Essen. Mehr Infos dazu gibt es auf www.klicksafe.de

Wir wünschen viel Erfolg - und viel Spaß beim medienfreien Spielen!

Wir bitten jeden, der in unsere Praxis kommt, um besondere Umsicht.

In diesen außergewöhnlichen Zeiten müssen alle ganz besonders aufeinander achtgeben.

Im Frühjahr haben wir die Praxis für vier Wochen geschlossen. Da uns aber - jetzt deutlicher als je zuvor - bewusst ist, wie wichtig Alltag und Unterstützung für die uns anvertrauten Kinder sind, haben wir beschlossen, die Praxis auch in der aktuellen Zeit geöffnet zu lassen.

Wir bitten alle Klient*innen dringend um ihre Mitarbeit. Neben dem Tragen von Masken, dem regelmäßigen Händewaschen usw. bitten wir vor allem darum, nicht überpünktlich zu den vereinbarten Terminen zu erscheinen. Der Beginn der Therapien ist zeitversetzt, um zu viel Trubel im Wartebereich zu vermeiden. Das funktioniert aber nur, wenn jeder sich an die Therapiezeiten hält. Außerdem möchten wir alle Eltern darum bitten, Geschwisterkinder nach Möglichkeit zu Hause zu lassen.

Vielen lieben Dank - und bleiben Sie gesund!

Hausübung - so kann es gelingen!

Manche Schulkinder (und deren Eltern) kennen das Problem: ewig langes Hausübung machen - es geht einfach nicht voran. Wir haben ein paar ergotherapeutische Strategien zusammengefasst, mit denen es leichter gehen kann.

Um das Gehirn auf die viele Denkarbeit, die zur Hausübung dazugehört, vorzubereiten, können Bewegung und taktiler Input hilfreich sein, zum Beispiel:

  • Springschnur springen oder Tempelhüpfen (auf einem Bein, beidbeinig,… wie es Spaß macht!).
  • einige Runden am Boden sitzend im Kreis drehen und nach jeder Runde einmal in die Hände klatschen.
  • mit einem Pinsel, einer Bürste oder einem Waschlappen die Hände massieren und so auf das Schreiben vorbereiten.

Anschließend gilt:

  • den Arbeitsplatz vorbereiten (Ablenkung weg, alles was gebraucht wird her!).
  • die Anleitungen oder Erklärungen aufmerksam lesen und sicherstellen, dass alles verstanden wurde.
  • Pausen einplanen!

Bereit für die Tischarbeit? Dann ist das vielleicht noch interessant:

  • Ein festes Gummiband, z. B. ein Fitnessband, welches um die Sesselbeinen gespannt wird, hilft Kindern, die beim Sitzen viel herumzappeln, ihre aktiven Füße zu beschäftigen.
  • Das Verwenden von Sitzkissen unterstützt durch die ständig notwendigen Gleichgewichtsanpassungen das Gehirn dabei, sich zu organisieren und fördert so die Aufmerksamkeit.
  • Zeitliche Orientierungshilfen, z .B. ein Time Timer oder eine Sanduhr, können dabei helfen die Arbeitszeit zu strukturieren.

    Wir wünschen viel Erfolg!

    Wir sind 5 Jahre alt geworden!

    Auf ein großes Fest mussten wir in diesem Jahr leider verzichten. Aber wir freuen uns trotzdem sehr, dass unsere Praxis inzwischen schon älter ist als viele unserer jungen Klient*innen :-)

    Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Die Arbeit mit den Kindern und ihren Eltern macht uns jeden Tag viel Freude. Unser Team hat sich langsam vergrößert, und wir passen richtig gut zusammen. Und die Zusammenarbeit mit den vielen Kolleginnen und Kollegen aus anderen Professionen, die wir in den letzten Jahren kennenlernen durften, funktioniert wunderbar. Vor allem haben wir uns mit jedem Kind - von ganzem Herzen - über seine oder ihre Fortschritte gefreut.

    Vielen Dank für das Vertrauen, vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit!

    Das ist unsere Vorgehensweise in der "neuen Normalität"!

    Die bisherige Vorgehensweise hat gut funktioniert. Nun machen wir den nächsten Schritt.

    Das Einhalten von Hygienemaßnahmen und eines Sicherheitsabstands wird nun im Wartebereich besonders wichtig! Das bedeutet: Händewaschen beim Betreten der Praxis, kein Händeschütteln - und die Erwachsenen tragen im Wartebereich eine MNS-Maske. Dies sind in unseren Augen Grundvoraussetzungen, damit wir den Kindern wieder ein möglichst optimales Therapieangebot machen können. Wir werden den Beginn der Therapieeinheiten zeitlich versetzen, damit es nicht zu viel Trubel im Wartebereich gibt und bitten alle Eltern, wenn möglich weiterhin ohne Geschwisterkinder zu erscheinen bzw. die Wartezeit im Freien zu verbringen. Zwischen den Therapieeinheiten gibt es weiterhin 15 Minuten Pause, damit wir desinfizieren und lüften können.

    Vom "normalem" Praxisalltag sind wir noch ein gutes Stück entfernt - aber gemeinsam können wir uns langsam darauf zu bewegen!

    Bitte bleibt weiterhin zu Hause, wenn irgendein Familienmitglied erkrankt ist!
    Vielen Dank für die unkomplizierte Mitarbeit und das Verständnis für die gesetzten Maßnahmen!

    Im Alltag kann jedes Kind ganz viel lernen!

    Manchmal ist es aber nicht so einfach, entsprechende Ideen zu haben.

    Auf der Website www.kinder-4.ch, welche von der Bildungsdirektion des Kantons Zürich in der Schweiz betrieben wird, findet man dazu Anregungen - unter anderem in Form von über 65 Kurzfilmen über frühkindliches Lernen im Alltag, die in mehreren Sprachen angeboten werden. Wir finden die Idee und Umsetzung dieser Website ganz großartig und wollen unsere Begeisterung gerne mit Euch teilen.

    Viel Spaß beim Stöbern und Inspirieren lassen!

    Schulanfang: die Zeit der neuen Handlungsrollen!

    Wenn ein Kind in den Kindergarten, in die erste oder in eine neue Klasse kommt, dann ist das eine Übergangszeit voller Herausforderungen - in der Regel für alle Beteiligten..

    In der Ergotherapie sprechen wir in diesem Zusammenhang von "Betätigungsübergängen". Denn das Kind muss sich in seiner neuen Rolle, seinem neuen Umfeld, mit seinen neuen Aufgaben und seinem veränderten Alltag erst (wieder) zurechtfinden. Dabei können Routinen und Rituale hilfreich sein, denn sie vermitteln Struktur und Voraussehbarkeit. Außerdem sollten bekannte und geliebte Tätigkeiten wie Kuscheln, gemeinsames Essen und Zeit zum Spielen nicht zu kurz kommen...

    Wir wünschen Euch allen viel Erfolg dabei, eine neue "Betätigungsbalance" zu finden!

    Wir tauschen uns gerne aus!

    Wir können es gar nicht oft genug sagen: die Schule bzw. der Kindergarten sind ein wesentlicher Handlungsort für die uns anvertrauten Kinder, weil sie dort einen großen Teil ihres Alltags verbringen.

    Die konstruktive Zusammenarbeit mit den Pädagoginnen und Pädagogen ist uns deshalb sehr wichtig. Wir kommen bei Bedarf auch gerne zu Besuch, um für Schwierigkeiten vor Ort maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln.

    Allerdings gilt: wir kommen auch gerne vorbei, wenn wir (noch) kein Kind aus der jeweiligen Einrichtung kennen. Denn wir finden es spannend, gemeinsam nachzudenken und unser Wissen zu teilen. Und wir lieben es, förderliche Lernumfelder für Kinder zu gestalten – die Bedürfnisse einer Gruppe sind ja mindestens genauso vielseitig wie die Kinder selbst.

    Falls es also Interesse gibt – bitte melden! Wir freuen uns darüber!

    Dir ist fad? Das ist ja wunderbar!

    Die Ergotherapeutin Deanna Macioce geht in ihrem Beitrag mit der Titel „Where has all the playing gone?“ der Frage nach, welche Bedeutung „Spielen“ für die kindliche Entwicklung hat.

    Auch uns fällt in der Praxis auf, dass schon Kindergartenkinder einen vollen Terminkalender haben, und das freie, kreative, lustvolle Spielen manchmal auf der Strecke bleibt. Dabei lernen Kinder gerade im selbst initiierten und selbst gesteuerten Spiel so vieles, was für ihre weitere Entwicklung grundlegend ist. Damit es überhaupt dazu kommen kann, ist es wirklich wichtig, dass den Kindern einmal „fad“ sein darf, damit ihre eigenen Einfälle und Ideen überhaupt zum Tragen kommen können.

    Wer sich etwas mehr damit auseinandersetzen möchte, findet den Text von Deanna Macioce unter https://www.southpaw.com/where-has-all-the-playing-gone.

    Macht ihr eigentlich „sensorische Integration“? Das werden wir immer wieder gefragt!

    Eins gleich vorweg: „sensorische Integration“ ist ein neurologischer Prozess, der es uns ermöglicht, Empfindungen aus dem eigenen Körper und der Umwelt so zu organisieren, dass wir unseren Körper zielgerichtet benutzen können, und der in unseren Köpfen ununterbrochen abläuft – in jedem einzelnen! Irgendwie „machen“ wir daher alle, andauernd „sensorische Integration“.

    Allerdings gibt es auch ein Therapiekonzept, dass sich das Wissen um diese Prozesse zunutze macht, um Menschen mit Störungen der Wahrnehmungsverarbeitung zu helfen. Dieses Therapiekonzept nennt sich „Ayres Sensorische Integration®“. Alle Ergotherapeutinnen, die in unserer Praxis mit Kindern arbeiten, haben diesbezüglich eine fundierte Ausbildung und setzen das Wissen in der Befundung und Therapie der Kinder ein.

    Es ist uns aber sehr wichtig, jedem Kind die Therapie zukommen zu lassen, die es am besten dabei unterstützt, möglichst selbstständig, zuversichtlich und ja – glücklich – sein Leben zu meistern. Und wir versuchen, dafür aus unserem therapeutischen Rucksack immer die Strategien auszupacken, die für das individuelle Kind und seine Familie am sinnvollsten und zielführendsten erscheinen.

    Um also zur Frage zurückzukommen: ja, machen wir – aber nicht nur das!

    Mein Kind hält den Stift nicht richtig ... oder vielleicht doch?

    Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten!

    Denn DIE „richtige Stifthaltung“ gibt es eigentlich nicht. Wichtig ist in der erster Linie, dass die Stifthaltung funktionell ist. Das bedeutet: das Kind kann leserlich und in einem seinem Alter angemessenen Tempo schreiben (also so, dass es mit seinen Arbeiten in der vorgegebenen Zeit fertig wird) – und zwar ohne ständig über Schmerzen in der Hand zu klagen. Das schaffen viele Kinder wunderbar, auch wenn sie den Stift nicht im Dreipunktgriff halten. Aber manche Stifthaltungen sind eben nicht funktionell – und dann ist es sinnvoll, sich Hilfe zu holen.

    Außerdem spielen noch eine Reihe anderer Faktoren wie die Sitzposition, die Beleuchtung, die Positionierung des Heftes und die Organisation und Ordnung auf dem Blatt eine Rolle dabei, ob das Kind gut Schreiben lernen kann.

    Im Zweifelsfall unterstützen und beraten wir Sie und Ihr Kind gerne!

    ... wofür braucht mein Kind denn sowas?

    Als Ergotherapeutinnen mit einer besonderen Leidenschaft für Ayres Sensorische Integration® gehört es für uns schon lange zum Alltag, Kinder und deren Eltern bezüglich einer „sensorischen Diät“ für ihren Alltag zu beraten.

    Immer wieder kommt es dabei auch vor, dass wir „Fummelzeug“ für die Hände empfehlen, mit dem das Kind während des Unterrichts oder auch in der Freizeit seine Hände „beschäftigen“ kann. In unserem Repertoire gibt es unter anderem Stressbälle, Gummitiere und Therabänder. Diese Materialien helfen den Kindern häufig sehr effektiv, Wartezeiten zu überbrücken oder bei der Sache zu bleiben, wenn die einzige ;-) Anforderung ist, aufmerksam zuzuhören.

    Die Fidget-Spinner sind gerade der letzte Schrei, und für manche Kinder sicher hilfreich. Einfach ausprobieren – Alternativen gibt es genug!

    Radfahrzeit!

    Manche Kinder setzen sich auf's Rad und radeln einfach los. Wir haben für die Eltern derjenigen, die ein bisschen unsicherer sind, ein paar Tipps zusammengestellt:

    • Vor dem Fahrrad kommt das Laufrad – wer damit schon stabil fahren kann (inklusive Füße vom Boden abheben), der lernt das Radfahren erfahrungsgemäß sehr schnell. Sollte Ihr Kind auf dem Laufrad noch nicht sicher sein, dann bleiben Sie noch eine Weile dabei. Wenn es für's Laufrad einfach schon zu groß wird, können Sie auch für den Anfang die Pedale vom Rad abschrauben (anstatt Stützräder zu montieren).
    • Vorbereitung ist alles – achten Sie darauf, dass die Reifen vom Kinderrad gut aufgepumpt sind, die Höhe des Sattels passt, die Bremsen fest greifen und der Helm richtig sitzt. Und suchen Sie für die ersten Fahrversuche einen ruhigen, großen Platz aus. So lernt es sich gleich leichter.
    • Sollte Ihr Kind unsicher sein, wie es losfahren soll, helfen Sie ihm, indem Sie die Aktivität in ihre Einzelschritte zerlegen: aufsteigen, Pedale in Position bringen, Hände an die Lenkstange, Blick nach vorne – dann vielleicht noch ein kleiner Startschubser – und los geht's.

    Wir wünschen viel Spaß und Erfolg!

    Paraffinbad für die Hände!

    Ein Paraffinbad hilft v. a. bei Schmerzen und Steifheit der Gelenke, bei Arthrosen und bei Muskelverspannungen. Es fördert die Durchblutung, verbessert die Beweglichkeit und entspannt.

    Die Hände werden dabei wiederholt in flüssiges Paraffin, das auf 40 – 45°C erwärmt wurde, eingetaucht und anschließend in Handtücher eingepackt – dadurch wird die Wärme intensiviert. Nach einer Einwirkzeit von 15 – 20 Minuten wird das Paraffin wieder entfernt. Die Hände fühlen sich weich, warm und gut durchblutet an. Idealerweise wird an die Paraffinbehandlung eine Handtherapie (Mobilisieren der Hand- und Fingergelenke durch die Therapeutin und aktive Bewegungsübungen) angeschlossen.

    Neugierig geworden? Mehr Infos und die Möglichkeit zur Terminvereinbarung gibt's bei Marianne Ortmann unter 0680/218 23 22 bzw. morergopraxisaspernat!